BAVF

Angekommen

Besa und Toussaint sind angekommen

 

Besa und Toussaint haben eine lange Reise hinter sich. Besa folgte ihrer Familie aus dem Kosovo nach Deutschland. Für die 16jährige galt da allerdings die Regelung des Familienasyls nicht mehr. Sie wurde abgeschoben - allein. Doch sie kehrte zurück, ergriff ihre letzte Chance und stellte erneut einen Antrag auf Asyl.

 

Politische Verfolgung und Gefängnis zwangen Toussaint, nach Deutschland zu flüchten und seine Frau mit zwei Kindern im Kongo zurück zu lassen. Nach langem Warten wurde über seinen Antrag auf Asyl positiv entschieden und der gelernte Finanzbeamte konnte endlich eine Arbeit als Hausmeister antreten.

 

Besa und Toussaint leben und arbeiten heute in Deutschland. Sie sind glücklich, eine Aufgabe und das Gefühl zu haben, dazu zu gehören.

"„Seit Juli ist Toussaint ein anderer Mensch. Ein sehr glücklicher und zufriedener, mit einer schönen Sicht auf das Leben hier in Deutschland.“ "Sabine Reiter/interkulturelle Laufbahnberaterin (Film)

 

BAVF (Augsburger Netzwerk für Beratung und Arbeitsmarktvermittlung für Flüchtlinge)

 

Projektträger: 

Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH, Handwerkskammer für Schwaben, Volkshochschule Augsburg e.V., Agentur für Arbeit Augsburg

 

Ziel: 

Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt sollen in Arbeit vermittelt werden.

 

Projektbeschreibung:

Das Projekt wird von einem Verbund unterschiedlicher Träger durchgeführt, die sich fachlich ergänzen an der Schnittstelle von Migration und Arbeitsmarkt und daher der Zielgruppe von Teilnehmenden eine breite Palette von Unterstützungsmöglichkeiten anbieten können. Die Projektteilnehmenden werden individuell beraten und durch Trainings und Qualifizierungen auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet. Ganz konkrete Hilfe erwartet sie z.B. beim Schreiben eines Lebenslaufs und bei der Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern.

 

Darüber hinaus organisiert das Projekt berufsbezogene Deutschkurse und hilft beratend bei Anerkennungsverfahren ausländischer Qualifikationen. Ein weiterer Schwerpunkt der Projektarbeit liegt auf der Sensibilisierung von Unternehmen, Behörden, Entscheidungsträgern sowie der Öffentlichkeit für die Besonderheiten der Zielgruppe mit dem Ziel, deren Chancen beim Zugang zum Arbeitsmarkt und deren gesellschaftliche Integration zu verbessern.

 

Wer wird gefördert:

Das Projekt richtet sich an Personen mit Arbeitserlaubnis, die eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung haben, sowie eine Aufenthaltserlaubnis nach §25.3 oder §25.5 oder §23.1 AufenthG.
 

Kommentare

Sehr ermutigend und wegweisend! Alles Gute für dieses Engagement!

Ich habe zufällig das Video angesehen.
Vielen Dank !

Macht bitte weiter so.

Ein wirklich toller Film, handwerklich super gemacht und sehr informativ. Der sollte im Fernsehen und Kino laufen, damit mehr Leute über das Leben von Flüchtlingen informiert werden! Euch alles Gute!

Interessant, was man immer wieder über seine Heimatstadt erfährt. Ich find' das gut, dass die bei uns auch was für die Flüchtlinge machen. Wirklich schöner und informativer Film!

Die Flüchtlinge sind unsere Gäste. Die Mitarbeiter des Projektes Tür an Tür begegnen unseren Gästen mit Herz und Hilfe. Der ESF ermöglicht das. So sollte es sein.

Gratulation - das ist ein gelungener Film - guter Schnitt, unnervige Hintergrundmusik, sympathische Leute.

Klasse Sache! Viel Erfolg Euch allen!

Tolle Arbeit - tolle Menschen und hoffentlich viele Happy Ends - Alles Gute für Euch!

Einen Lob möchte ich dem Team von Dirk Hendler und den "ESF - Meine - Geschichte Initiatoren" aussprechen. Das ist ein wunderbares Gefühl für alle Migrantinnen und Migranten, dass auch positives über das Leben von Flüchtlingen berichtet wird.
Danke für die Aktion!

Daumen hoch für Tür an Tür!

Immer wieder beeindruckende Geschichten die ihr da ausgrabt. Ich verstehe einfach nicht, wie ein Land, dass so viel auf Familie hält, Familienangehörige abschiebt, die als Deutsche noch Kindergeld bekommen würden...

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