Stany, 28
aus Merseburg

Ich arbeite an persönlichen Projekten, die eine berufliche Umorientierung zur Folge haben. Insofern war es für mich der beste Zeitpunkt, einen Auslandsaufenthalt zu beginnen. Durch das Projekt MIRIAM hatte ich die Gelegenheit, einen kleinen Teil Frankreichs kennen zulernen, den Landstrich der Ardéche. Im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums lebte und arbeitete ich in einem kleinen autonomen ökologischen Dorf namens Le Viel Audon welches ich zu schätzen und zu lieben gelernt habe.

Ich habe diese Förderung genutzt, um mich persönlich und beruflich weiter zu entwickeln, neue Eindrücke zu gewinnen und neue interessante Menschen kennen zu lernen.
Durch den Kontakt zur Bevölkerung, habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich jeder mit jedem verständigen kann, wenn er es nur will - egal welche unterschiedlichen sprachlichen Kompetenzen jeder vorweist. Durch die offene und liebenswerte Art der Bewohner von "Le Viel Audon" und der Mitgliedern des verantwortlichen Vereins " LE MAT" fühlte ich mich von Anfang an wohl . Für mich persönlich hat sich meine Einstellung zur Individualität und zum Zusammenleben in einer Gruppe geändert und ich ging mit einer positiven Einstellung aus den Projekt.

Nach dieser Erfahrung werde ich mich weiter um meine persönlichen Projekte kümmern und meine positiven Erfahrungen mit anderen teilen. Durch diesen Aufenthalt habe ich die unbeugsame Absicht entwickelt, jedes Jahr ein anderes Land zu bereisen und dort einen Monat zu leben und zu arbeiten.

Arbeit ist ein grundlegender Bestandteil des Lebens, sie ermöglicht es uns, uns weiter zu entwickeln, unsere Versorgung zu garantieren und schlussendlich unseren persönlichen Horizont zu erweitern.

Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch"

Arbeitslosigkeit ist gerade für junge Menschen eine schwierige Erfahrung: Wer sich mehrfach erfolglos beworben hat, verliert nicht nur das Gefühl für seine Stärken und Fähigkeiten, sondern möglicherweise auch den sozialen Anschluss.  Diesen Anschluss zu halten, dabei hilft das Programm IdA - Integration durch Austausch: Gefördert werden Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland, die arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Menschen einen  Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen.

 

Die Bundesregierung initiierte das Programm, um die Mobilität arbeitsloser  Jugendlicher zu fördern. Die Teilnehmer erlangen durch die transnationalen Projekte zusätzliche berufsspezifische Kompetenzen, die ihnen eine neue Perspektive eröffnen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

 

Kernpunkt der Projekt-Aktivitäten ist ein begleiteter ein- bis sechs-monatiger Auslandsaufenthalt als Praktikum, Jobcamp oder Training in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Durch gezielte Maßnahmen wird dieser Aufenthalt vorbereitet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben neben berufspraktischen Kompetenzen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten. Toleranz, Rücksichtnahme und Offenheit sind Schlüsselqualifikationen, die durch einen Auslandsaufenthalt maßgeblich gefördert werden. Mit neu erworbenen beruflichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen kehren die jungen Menschen mit gestärktem Selbstbewusstsein und attraktiven Zusatzqualifikationen nach Deutschland zurück.

 

„Ich habe hier gemerkt, dass ich auch im Ausland mit meinen vorhandenen Kenntnissen gut voran komme und was schaffen kann - man muss sich nur drauf einlassen!“

Nicole, Projektteilnehmerin bei MIRIAM mit Aufenthalt in Le Viel Audon (Film)

 

Ziel des Programms ist es, arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Erwachsenen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ins Berufsleben zu erleichtern.

 

Wer wird gefördert:

Projekte, die Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland organisieren. Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche, arbeitslose junge Erwachsene sowie junge alleinerziehende Frauen.

 

Mehr Infos unter:

Europäischer Sozialfonds in Deutschland

IdA - Integration durch Austausch

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