Mona, 21
aus Preetz

Ich habe IdA als Förderung bekommen und bin mit dem Jugendaufbauwerk Plön-Koppelsberg vier Wochen nach Wien geflogen. Ich mache eine Ausbildung als Helferin im Gastgewerbe. Das macht mir großen Spaß, da ich viel mit Menschen arbeiten kann. Gerade im Tourismus und in der Gastronomie ist es wichtig mit verschieden Kulturen und Menschen umgehen zu können, deshalb war das Praktikum im Ausland eine wertvolle Erfahrung.

Ich bin viel motivierter an die Arbeit gegangen, als ich wieder zurück in Deutschland war. Ich habe einfach gesehen welche Türen mir offen stehen, wenn ich mich nochmal richtig anstrenge und gute Leistungen in der Schule wie auch im Beruf erbringe.

In der Zeit in Österreich mussten wir auch noch für die Zwischenprüfungen lernen, die zwei Tage nach unserer Rückkehr nach Deutschland vor uns standen. Das war eine anstrengende Zeit, aber wir hatten glücklicherweise zwei extra Tage um mit unserer Begleitperson, die aus der Gastronomie kommt zu lernen.

Ich möchte auf jeden Fall meine Ausbildung erweitern, das ist jetzt mein oberstes Ziel und dafür werde ich alles tun! Momentan suche ich gerade nach einem Englischkurs um mein Schulenglisch zu verbessern um damit bessere Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt zu haben.

Meine freundlichen Kollegen, die netten Mitarbeiter, der Spaß, den die Arbeit mit sich bringt und vor allem die glücklichen Gesichter der zufriedenen Gäste.

Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch"

Arbeitslosigkeit ist gerade für junge Menschen eine schwierige Erfahrung: Wer sich mehrfach erfolglos beworben hat, verliert nicht nur das Gefühl für seine Stärken und Fähigkeiten, sondern möglicherweise auch den sozialen Anschluss.  Diesen Anschluss zu halten, dabei hilft das Programm IdA - Integration durch Austausch: Gefördert werden Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland, die arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Menschen einen  Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen.

 

Die Bundesregierung initiierte das Programm, um die Mobilität arbeitsloser  Jugendlicher zu fördern. Die Teilnehmer erlangen durch die transnationalen Projekte zusätzliche berufsspezifische Kompetenzen, die ihnen eine neue Perspektive eröffnen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

 

Kernpunkt der Projekt-Aktivitäten ist ein begleiteter ein- bis sechs-monatiger Auslandsaufenthalt als Praktikum, Jobcamp oder Training in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Durch gezielte Maßnahmen wird dieser Aufenthalt vorbereitet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben neben berufspraktischen Kompetenzen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten. Toleranz, Rücksichtnahme und Offenheit sind Schlüsselqualifikationen, die durch einen Auslandsaufenthalt maßgeblich gefördert werden. Mit neu erworbenen beruflichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen kehren die jungen Menschen mit gestärktem Selbstbewusstsein und attraktiven Zusatzqualifikationen nach Deutschland zurück.

 

„Ich habe hier gemerkt, dass ich auch im Ausland mit meinen vorhandenen Kenntnissen gut voran komme und was schaffen kann - man muss sich nur drauf einlassen!“

Nicole, Projektteilnehmerin bei MIRIAM mit Aufenthalt in Le Viel Audon (Film)

 

Ziel des Programms ist es, arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Erwachsenen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ins Berufsleben zu erleichtern.

 

Wer wird gefördert:

Projekte, die Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland organisieren. Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche, arbeitslose junge Erwachsene sowie junge alleinerziehende Frauen.

 

Mehr Infos unter:

Europäischer Sozialfonds in Deutschland

IdA - Integration durch Austausch

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