Martin, 30
aus Leipzig

Im vergangenem Jahr beendete ich mein geisteswissenschaftliches Studium und teilte dann mit vielen meiner Studienkollegen das gleiche Schicksal: von der Uni zum Job Center. Von einer Mitarbeiterin wurde ich auf das Job Bridge Malta Projekt, das im Rahmen von IdA (Integration durch Austausch) läuft, aufmerksam gemacht.

Die Zeit auf Malta nutzte ich, um während eines Praktikums in den National Archives Erfahrungen in der Archivarbeit zu sammeln. Zudem lernte ich Land und Leute kennen, schätzen und lieben. Die Arbeit füllte mich aus und die Zeit verging viel zu schnell.
Verändert hat sich nicht viel. Eher bin ich in meinen Ansichten bestärkt worden. Ich weiß nun, dass der Schritt ins Ausland zu gehen, näher gerückt ist und ich diesen Weg weitergehen möchte.

Wie schon erwähnt, möchte ich ins englischsprachige Ausland gehen, wenn möglich wieder zurück nach Malta. Aber auch Schottland oder Irland ziehe ich in Betracht. Aber in Deutschland möchte ich nicht mehr bleiben.

Jeder Mensch braucht eine Aufgabe, die ihn ausfüllt und ihm das Gefühl gibt, einen sinnvollen Beitrag für seine Mitmenschen zu leisten.

Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch"

Arbeitslosigkeit ist gerade für junge Menschen eine schwierige Erfahrung: Wer sich mehrfach erfolglos beworben hat, verliert nicht nur das Gefühl für seine Stärken und Fähigkeiten, sondern möglicherweise auch den sozialen Anschluss.  Diesen Anschluss zu halten, dabei hilft das Programm IdA - Integration durch Austausch: Gefördert werden Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland, die arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Menschen einen  Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen.

 

Die Bundesregierung initiierte das Programm, um die Mobilität arbeitsloser  Jugendlicher zu fördern. Die Teilnehmer erlangen durch die transnationalen Projekte zusätzliche berufsspezifische Kompetenzen, die ihnen eine neue Perspektive eröffnen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.

 

Kernpunkt der Projekt-Aktivitäten ist ein begleiteter ein- bis sechs-monatiger Auslandsaufenthalt als Praktikum, Jobcamp oder Training in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Durch gezielte Maßnahmen wird dieser Aufenthalt vorbereitet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben neben berufspraktischen Kompetenzen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten. Toleranz, Rücksichtnahme und Offenheit sind Schlüsselqualifikationen, die durch einen Auslandsaufenthalt maßgeblich gefördert werden. Mit neu erworbenen beruflichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen kehren die jungen Menschen mit gestärktem Selbstbewusstsein und attraktiven Zusatzqualifikationen nach Deutschland zurück.

 

„Ich habe hier gemerkt, dass ich auch im Ausland mit meinen vorhandenen Kenntnissen gut voran komme und was schaffen kann - man muss sich nur drauf einlassen!“

Nicole, Projektteilnehmerin bei MIRIAM mit Aufenthalt in Le Viel Audon (Film)

 

Ziel des Programms ist es, arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Erwachsenen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ins Berufsleben zu erleichtern.

 

Wer wird gefördert:

Projekte, die Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland organisieren. Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche, arbeitslose junge Erwachsene sowie junge alleinerziehende Frauen.

 

Mehr Infos unter:

Europäischer Sozialfonds in Deutschland

IdA - Integration durch Austausch

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