Marc, 29
aus Leipzig

- Was machen Sie beruflich und welche Art von ESF-Förderung haben Sie bekommen?
- Ganz konkret: wofür haben Sie die Förderung genutzt? Was hat sich dadurch für Sie verändert?
- Wie geht es bei Ihnen weiter?
- Zum Schluss in einem Satz: was ist es, was Sie motiviert zur Arbeit zu gehen?
Ich war Teilnehmer des Projektes Job Bridge Malta, welches im Rahmen des Programms IdA durchgeführt wird. Dabei habe ich unter anderem in einem 6-wöchigen Praktikum bei einem maltesischen Unternehmen gearbeitet. In meiner beruflichen Zukunft werde ich meine bisher gesammelten Erfahrungen aus meinem BWL-Studium, den absolvierten Praktika und natürlich dem Malta-Aufenthalt einsetzen können.
Ich habe die Förderung für ein Auslandspraktikum auf Malta verwendet. Die Organisation sämtlicher Abläufe hat dabei die LBW in Leipzig übernommen. Ich weiß nun, dass ich in der Lage wäre, im Ausland zu arbeiten und das mir die südländische Arbeitsweise sehr entgegenkommt.
Ich befinde mich gerade in der Nachbereitungsphase zum Projekt, in der der Aufenthalt reflektiert und ausgewertet wird. Währendessen werde ich schauen, welche beruflichen Chancen sich für mich in der nahen Zukunft ergeben könnten.
Vor allem interessante Aufgaben, die ich am liebsten mit anderen Kollegen zusammen bearbeite. Der Spaß sollte dabei natürlich nicht zu kurz kommen.
Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch"
Arbeitslosigkeit ist gerade für junge Menschen eine schwierige Erfahrung: Wer sich mehrfach erfolglos beworben hat, verliert nicht nur das Gefühl für seine Stärken und Fähigkeiten, sondern möglicherweise auch den sozialen Anschluss. Diesen Anschluss zu halten, dabei hilft das Programm IdA - Integration durch Austausch: Gefördert werden Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland, die arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Menschen einen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen.
Die Bundesregierung initiierte das Programm, um die Mobilität arbeitsloser Jugendlicher zu fördern. Die Teilnehmer erlangen durch die transnationalen Projekte zusätzliche berufsspezifische Kompetenzen, die ihnen eine neue Perspektive eröffnen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.
Kernpunkt der Projekt-Aktivitäten ist ein begleiteter ein- bis sechs-monatiger Auslandsaufenthalt als Praktikum, Jobcamp oder Training in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Durch gezielte Maßnahmen wird dieser Aufenthalt vorbereitet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben neben berufspraktischen Kompetenzen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten. Toleranz, Rücksichtnahme und Offenheit sind Schlüsselqualifikationen, die durch einen Auslandsaufenthalt maßgeblich gefördert werden. Mit neu erworbenen beruflichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen kehren die jungen Menschen mit gestärktem Selbstbewusstsein und attraktiven Zusatzqualifikationen nach Deutschland zurück.
„Ich habe hier gemerkt, dass ich auch im Ausland mit meinen vorhandenen Kenntnissen gut voran komme und was schaffen kann - man muss sich nur drauf einlassen!“
Nicole, Projektteilnehmerin bei MIRIAM mit Aufenthalt in Le Viel Audon (Film)
Ziel des Programms ist es, arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Erwachsenen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ins Berufsleben zu erleichtern.
Wer wird gefördert:
Projekte, die Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland organisieren. Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche, arbeitslose junge Erwachsene sowie junge alleinerziehende Frauen.
Mehr Infos unter:
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