Lana, 23
aus Leipzig

- Was machen Sie beruflich und welche Art von ESF-Förderung haben Sie bekommen?
- Ganz konkret: wofür haben Sie die Förderung genutzt? Was hat sich dadurch für Sie verändert?
- Wie geht es bei Ihnen weiter?
- Zum Schluss in einem Satz: was ist es, was Sie motiviert zur Arbeit zu gehen?
Ich habe an dem Projekt Job Bridge Malta teilgenommen, dass im Rahmen des IdA Programms durchgeführt wird. In der Zeit auf Malta habe ich ein 6-wöchiges Praktikum an der University of Malta, in der Rechtsabteilung, absolviert. Vorher habe ich meine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte beendet.
Ich habe diese Förderung für mich selber und für meine Neuorientierung für das Arbeiten im Ausland genutzt.
In der Zukunft werde ich erstmal meine Fachhochschulreife nachholen und wenn dass geschaft ist, habe ich vor zu studieren.
Mich motivieren viele Dinge, aber am meisten motiviert mich, wenn die Arbeit mir Spaß macht und die Kollegen freundlich und hilfsbereit sind. Die Arbeitsatmosphäre muss einfach stimmen.
Informationen zum Programm "IdA - Integration durch Austausch"
Arbeitslosigkeit ist gerade für junge Menschen eine schwierige Erfahrung: Wer sich mehrfach erfolglos beworben hat, verliert nicht nur das Gefühl für seine Stärken und Fähigkeiten, sondern möglicherweise auch den sozialen Anschluss. Diesen Anschluss zu halten, dabei hilft das Programm IdA - Integration durch Austausch: Gefördert werden Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland, die arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Menschen einen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen.
Die Bundesregierung initiierte das Programm, um die Mobilität arbeitsloser Jugendlicher zu fördern. Die Teilnehmer erlangen durch die transnationalen Projekte zusätzliche berufsspezifische Kompetenzen, die ihnen eine neue Perspektive eröffnen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern.
Kernpunkt der Projekt-Aktivitäten ist ein begleiteter ein- bis sechs-monatiger Auslandsaufenthalt als Praktikum, Jobcamp oder Training in einem anderen EU-Mitgliedsstaat. Durch gezielte Maßnahmen wird dieser Aufenthalt vorbereitet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben neben berufspraktischen Kompetenzen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten. Toleranz, Rücksichtnahme und Offenheit sind Schlüsselqualifikationen, die durch einen Auslandsaufenthalt maßgeblich gefördert werden. Mit neu erworbenen beruflichen, sozialen und kulturellen Erfahrungen kehren die jungen Menschen mit gestärktem Selbstbewusstsein und attraktiven Zusatzqualifikationen nach Deutschland zurück.
„Ich habe hier gemerkt, dass ich auch im Ausland mit meinen vorhandenen Kenntnissen gut voran komme und was schaffen kann - man muss sich nur drauf einlassen!“
Nicole, Projektteilnehmerin bei MIRIAM mit Aufenthalt in Le Viel Audon (Film)
Ziel des Programms ist es, arbeitsmarktfernen Jugendlichen und arbeitslosen jungen Erwachsenen den Einstieg in eine Berufsausbildung oder ins Berufsleben zu erleichtern.
Wer wird gefördert:
Projekte, die Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland organisieren. Zielgruppen sind insbesondere benachteiligte Jugendliche, arbeitslose junge Erwachsene sowie junge alleinerziehende Frauen.
Mehr Infos unter:
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